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E45 Multimodale sensorische Integration

Thema

Dieses Insekt integriert im Allgemeinen gleichzeitig dasselbe visuelle Signal, das bereits ein anderes Modell dieser Menge etabliert, dasselbe mechanische Signal, das bereits ein anderes Modell dieser Menge etabliert, sein eigenes spezifisches chemisches Signal, dasselbe elektrische Signal, das bereits ein anderes Modell dieser Menge etabliert, und dasselbe thermische Signal, das bereits ein weiteres Modell dieser Menge etabliert, um schließlich seine eigene robuste Repräsentation seiner Umgebung zu konstruieren.

Diese optimale multimodale Integration dieses Insekts, die stattdessen durch das Bayes-Theorem beschrieben wird, besteht daher darin, jeden sensorischen Kanal umgekehrt proportional zu seiner jeweiligen Rauschvarianz zu gewichten: Ein wesentlich zuverlässigerer sensorischer Kanal erhält folglich ein wesentlich höheres Gewicht innerhalb derselben Integration. Die Tatsache, dass der sensorische Kanal dieses Insekts noch zuverlässiger ist, bedeutet folglich, dass das endgültige Gewicht, das dieser Kanal innerhalb dieser multimodalen Integration erhält, auch noch höher ist.

Dieses Superadditivitätskriterium besagt jedoch, dass die finale Reaktion dieses Insekts auf einen bestimmten bimodalen Reiz folglich größer ist als seine beste finale Reaktion auf einen isolierten unimodalen Reiz – genau dasselbe Phänomen, das in einem äquivalenten Insektenneuron beobachtet wird.

Dieselbe finale Varianzreduktion durch Integration sagt jedoch voraus, dass die finale Genauigkeit der integrierten Schätzung dieses Insekts die finale Genauigkeit jedes einzelnen sensorischen Kanals übertrifft.

Dieselbe Shannon-Informationstheorie, die ein weiteres Modell dieser Menge etabliert, quantifiziert stattdessen, wie viel finale Information über denselben Reiz von jedem einzelnen neuronalen Kanal dieses Insekts übertragen wird und wie diese Information zwischen diesen verschiedenen Kanälen kombiniert wird.

Dieses Modell, das visuelle, mechanische, chemische, elektrische und thermische Signale simultan integriert, bewirkt daher, dass die finale Verarbeitung der Informationen dieses Insekts innerhalb seines eigenen optischen Lobus, seines eigenen Antennensystems und seines eigenen Pilzkörpersystems stattfindet – mit einer Latenz im Millisekundenbereich. Diese Latenz entspricht exakt der Latenz, die ein anderes Modell dieses Systems für die zeitliche Reaktion eines Empfängers ermittelt hat. Die Tatsache, dass das System dieses Insekts diese visuellen, mechanischen, chemischen, elektrischen und thermischen Signale noch schneller kombiniert, macht diese finale, robuste Repräsentation seiner Umgebung noch präziser.

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