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M2 Machtkonzentrations-/Verteilungsregime

Thema

Die Regime der Machtkonzentration und -verteilung im Rahmen der Machttheorie – einem der drei zentralen Themen der politischen Autoritätstheorie – beschreiben, wie Macht innerhalb von Elitepositionen verteilt ist: von einer breiten Verteilung mit vielen Personen, die diese Positionen durchlaufen, bis hin zu einer geschlossenen Konzentration in den Händen weniger. Solange die Erneuerungs- und Zirkulationsrate der Eliten stabil bleibt, bleibt auch das Regime der Machtkonzentration und -verteilung unverändert.

Die Erneuerungs- und Zirkulationsrate der Eliten ist die Variable, die den Wechsel von einem Regime der Machtkonzentration und -verteilung zum anderen auslöst: Sinkt diese Rate stetig, verschiebt sie das Regime der Machtkonzentration und -verteilung hin zu oligarchischer Konzentration und Abschottung. Nicht ein einmaliger Rückgang der Erneuerungs- und Zirkulationsrate der Eliten bewirkt diesen Wechsel, sondern der kontinuierliche und anhaltende Rückgang des Zugangs neuer Personen zu Elitepositionen.

Dies bestätigt, was die Erneuerungs- und Zirkulationsrate der Eliten bereits direkt misst: Oligarchische Konzentration und Abschottung sind kein isolierter Zustand, sondern das Regime der Konzentration und Verteilung von Macht, zu dem sich eine Gesellschaft entwickelt, wenn diese Rate nicht mehr ausreicht, um sich selbst aufrechtzuerhalten.

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