E35 Wachstum und Häutung
Thema
Diese Häutung, die letzte Häutung eines Insekts, stellt im Allgemeinen den letzten Schritt dar, durch den das Insekt sein Exoskelett erneuert, um zu wachsen. Die starre Kutikula, die ein anderes Modell für diese Struktur darstellt, kann sich nämlich nicht kontinuierlich mit dem Insekt ausdehnen.
Das Hormon Ecdyson löst sowohl die endgültige Ablösung der alten Kutikula als auch die endgültige Synthese der neuen aus.
Während dieser Ausdehnung nach der Häutung ist die neue Kutikula des Insekts weich. Das Insekt nutzt den gleichen Hämolymphdruck, der ein anderes Modell für diese Struktur darstellt, um sich bis zur erreichten Körpergröße auszudehnen.
Das Arrhenius-Gesetz hingegen sagt die endgültige Aushärtungszeit dieser Sklerotisierung voraus und stellt ein anderes Modell dieses Systems basierend auf der gleichen Umgebungstemperatur dar: Ein Insekt in einem besonders kalten Klima benötigt deutlich länger, um seine neue Kutikula zu sklerotisieren – ein Moment, in dem es besonders anfällig für Fressfeinde ist. Ist das Klima dieses Insekts noch kälter, verlängert sich gemäß dem Arrhenius-Gesetz die Sklerotisierungszeit der neuen Kutikula entsprechend, wodurch die Anfälligkeit für Fressfeinde weiter steigt.
Die Glasübergangstemperatur, die Fox-Gleichung beschreibt, gibt jedoch die spezifische Temperatur an, bei der die Kutikula vom elastischen in den glasartigen Zustand übergeht.
Dieses Modell, das das Wachstum durch das Exoskelett ersetzt, ermöglicht es Huxleys allometrischem Wachstum, zu beschreiben, wie die einzelnen Körperteile des Insekts zwischen den Häutungen mit ihrer jeweiligen Geschwindigkeit wachsen. Dies führt zu einer finalen Formveränderung, die die Grundlage der Metamorphose bildet. Da dieses Insekt noch mehr Häutungen durchläuft, wird diese finale Formveränderung, die sich auf die verschiedenen Körperteile auswirkt, noch deutlicher.
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